Warte, Geliebte!

Ich schicke dir tausend Worte
Schrei’ sie gegen den Sturm
Schrei’ sie gegen die Wellen
Flüstere sie neben der Quelle im Wald
Sing’ sie in den Wind

Schick’ dir tausend Gedanken
Immerzu dreht sich meine Seele um Dich
Schick’ dir tausend Gedanken
Tag und Nacht such’ ich den Weg zu Dir

Ein Hauch fährt mir über’s Gesicht
Bist Du’s Geliebte?
Ein Flüstern dringt mir ins Ohr
Bist’s Du?
Fast als würde sich Deine Haut an mich schmiegen
Liege ich wach
Bis der Tag anbricht.

Ich stehe am Strand.
Ich schrei’ gegen die Wellen
Schiff wann kommst Du?
Nimmst mich auf und
Bringst mich nach Norden
Zu meiner Seele
Durch den Sturm
Der so an mir zieht?

Tosen, weiße Gischt
Schlägt mir ins Gesicht.
Ich stehe am Bug.
Soweit vorn wie es geht.
Sehe einen Schleier im Wind.
Haar gezaust.
Ein Kleid, durchnässt von der Brandung.
Am Steg.
Wartend.

Warte Geliebte!
Bald legen wir an.

Eine Antwort zu „Warte, Geliebte!“

  1. taberneramarie sagt:

    Danke dafür.

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